Medienrecht

Rechtsanwalt Medienrecht München / Neuhausen

Medienrecht kompakt

  • Der Schutz von geistigem Eigentum ist aus rechtlicher Sicht die Herausforderung des digitalen Zeitalters.
  • Aber auch die eigene Reputation oder der Wert einer Marke in der Öffentlichkeit wird heute stark durch digitale Medien bestimmt.

Das Medienrecht beschäftigt sich mit den Vorgaben und Regelungen von privater und öffentlicher Kommunikation - umfasst damit also juristisch betrachtet Bereiche von Zivilrecht, Strafrecht und öffentlichem Recht. Unterschieden wird beim Medienrecht in der Praxis meist nach den inhaltsspezifischen Bereichen (z.B. das Urheberrecht) und den übertragungsspezifischen Aspekten - also zum Beispiel dem Aufkommen von neuen Kommunikationsmitteln wie seinerzeit dem Internet.

Klassischerweise beschäftigte sich das Medienrecht vorrangig mit den Medien Film, Fernsehen, Rundfunk und Presse. In unserer heutigen Zeit sind natürlich das Internet und allgemein Multimedia die in der Praxis am häufigsten betroffenen Bereiche dieses Rechtsgebietes.

Internetrecht und Medienrecht

Diese enge Verbindung zwischen Medienrecht und Internetrecht kommt natürlich auch nicht von ungefähr, da sich Inhalte und Technologie in der heutigen Zeit immer gegenseitig beeinflussen. Mit dem technischen Fortschritt ergeben sich automatisch immer wieder neue Möglichkeiten der Verbreitung von Inhalten und somit auch von damit einhergehenden rechtlichen Fragen. Für den Urheber seine Rechte durchzusetzen ist daher heute ein durchaus sehr komplexer Vorgang geworden, der weit über reine Verträge hinausgeht.

Ebenso kann auch das Reputationsmanagement mit anwaltlicher Unterstützung heute als wichtiger Teil des Medienrechts angesehen werden, da sich ein Großteil der Marken- und Imagebildung ins Internet verlagert hat. Wir als Rechtsanwaltkanzlei helfen Ihnen online und offline bei der Wahrung Ihres guten Rufes.

Aufgabenbereiche im Medienrecht

Häufige Fragen zum Thema Medienrecht

Was genau behandelt das Medienrecht?
Das Medienrecht gehört zum Wirtschaftsrecht (mit vielen Anteilen im Zivilrecht) und befasst sich klassischerweise mit rechtlichen Themen des Rundfunks, der Presse oder des Fernsehens, aber natürlich auch allgemein mit den Themen Film, Musik, Kunst und Fotographie. Heute betrifft es im Besonderen auch die Information und Kommunikation im Internet oder dem Bereich Multimedia. Aus rechtlicher Sicht relevant sind hier heute vor allem die Themen des Urheberrechts und des Telekommunikationsrechts. Rechtsanwälte im Medienrecht spezialisieren sich häufig entweder bzgl. den privaten oder den öffentlichen Aspekten dieses Rechtsgebietes.
Was sind typische Fälle im Medienrecht?
Ging es früher vor allem um die Durchsetzung von Ansprüchen von Rechte- oder Lizenzinhabern gegen missbräuchliche Nutzung, so haben sich durch das Internet heute Schwerpunkte verschoben. Beonders das Reputationsmanagement sowie eine begleitende rechtliche Beratung bei Marketing und Public Relations ist für Unternehmen heutzutage von essentieller Bedeutung geworden, da man negative Auswirkungen von Aktionen im Internet nachträglich nur noch schwer beherrschen kann.
Im privaten Bereich spielen dagegen soziale Netzwerke die zentrale Rolle. Themen wie Cyber-Mobbing oder die unerlaubte Veröffentlichung von privaten Daten und Medien im Internet müssen entsprechend verfolgt und geahndet werden.
Was ist eine präventive Rechtsberatung im Medienrecht?
Natürlich geht es im Medienrecht nicht nur darum die eigenen Interessen zu schützen, sondern man muss bei der heute sehr hohen und schnellen Verbreitungsrate von Informationen auch vorsichtig sein, was man selbst publiziert und kommuniziert. PR-Kampagnen, Pressemeldungen, Buchveröffentlichungen oder selbst betriebene Internetportale können schnell Angriffsfläche für Abmahnungen und Klagen sein, die nicht nur Zeit kosten, sondern auch oftmals die wirtschaftliche Substanz angreifen können. Ein Rechtsanwalt im Medienrecht kann hier präventiv wirken, indem er die Öffentlichkeitsarbeit in rechtlicher Hinsicht plant und steuert.
Wie hilft man sich bei schlechten oder falschen Bewertungen im Internet?
Aus unserer Sicht ist der beste Umgang mit Kritik und schlechten Bewertungen im Internet zunächst einmal die aktive Kommunikation, also die sachliche Antwort auf die geäußerten Kritikpunkte, bzw. die Richtigstellung ungerechtfertigter Kritik. Häufig ist es aber natürlich so, dass die Kritik nicht sachlich fundiert ist, sondern Konkurrenten versuchen einem zu schaden. Ist dies offensichtlich, so sollte auch schnell mit anwaltlicher Hilfe reagiert werden, denn niemand muss sich im Internet ungerechtfertigte Kritik und damit eine Geschäftsschädigung gefallen lassen.

Weitere Themen im Medienrecht

Selbstverständlich helfen wir Ihnen auch bei allen anderen Themen im Medienrecht zuverlässig und sicher weiter:
Abmahnung, Abofalle, Bewertungsportale, Bühnenrecht, Designrecht, Downloads, eCommerce, Entertainmentrecht, Facebook-Recht, Fernsehrecht, Filesharing, Filmrecht, Filmrecht, Fotorecht, Gegendarstellung, GEMA, GVL, Internetabzocke, illegale Downloads, Jugendschutz, Kreativ-Wirtschaft, Künstlerrecht, Künstlersozialkasse, Künstlervertrag, Kunstrecht, Label, Merchandisingrecht, Modellrecht, Multimediarecht, Musicalrecht, Musikbusiness, Musikrecht, Persönlichkeitsrecht, Plattenvertrag, Pressefreiheit, Recht der Neuen Medien, Reputationsrecht, Social Media Recht, Tauschbörse, Theaterrecht, Titelschutz, Tonträger, Tonträgerrecht, Twitter-Recht, Unterlassungserklärung, Urheberrecht, Veranstaltungsrecht, Verwertungsgesellschaft, Werberecht, Widerruf, Youtube-Recht

Weitere Informationen zum Medienrecht

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Über uns

Rechtsanwalt Benjamin F. Schreiber verfügt über mehrjährige Berufserfahrung in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie in einem mittelständischen Unternehmen und ist Mitglied der Rechtsanwaltskammer München und dem Deutschen Anwaltverein (DAV).


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